Friesennerz

Den Ausdruck Friesennerz kennt wohl jeder. Gemeint damit ist ein Schutz gegen Regen. Friesennerze besonders in den nördlichen Ländern der Republik sehr populär. So sollte man den Friesennerz bei einem Urlaub an der Ostsee oder Nordsee unbedingt dabei haben. Beliebt war dieser vor allem in den 70er und 80er Jahren. Er diente hierbei den Berufsfischern und Anglern als Schutz gegen Wasser und Regen. Man sah auch auf den Baustellen und bei Arbeiten im Freien öfters Menschen, die einen Friesennerz trugen. Auch der Begriff Öljacke umschreibt den Friesennerz im weitesten Sinn.

Die große Kapuze gegen den Regen

Charakteristisch war neben der Farbe gelb, es gab natürlich auch grau oder blau, die sehr große Kapuze, die auch bei stürmischem Wetter vor Nässe schützt. Im vorderen Bereich wurde dieser Nässeschutz meist mit Druckknöpfen geschlossen. Sehr markant sind bei einem Friesennerz auch die überdimensional großen Taschen, die eine Menge Stauraum boten und noch immer bieten.

Mit der Plastikjacke gegen den Regen

Der Friesennerz im herkömmlichen Sinn war nichts anderes wie ein Plastiküberzug. Das Material bestand aus PVC oder synthetischem Kautschuk. Der Tragekomfort lies bei dieser Art von „Stoff“ eher zu wünschen übrig, allerdings ist der Friesennerz auch heute noch in Sachen Dichtigkeit und Schutz vor Nässe kaum zu schlagen. Allerdings trifft man ihn nur noch selten an. Damit der Friesennerz nicht in Vergessenheit gerät, gibt es im Internet zahlreiche Communities, die den Friesennerz mittlerweile in einen Kultstatus emporgehoben haben. So werden Friesennerze noch lange, unabhängig von den Ostfriesenwitzen, im Gespräch und Gedächtnis bleiben.

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